Ausgleichsmassen & Schüttungen

Zahllose Installationsrohre und Kabel jeglicher Art werden auf dem kürzesten Weg auf der Bodenplatte verlegt. Eine fachgerechte Verlegung der Wärme- und/oder Trittschalldämmplatten wird dadurch erschwert oder sogar unmöglich. Ausgleichsmassen und Schüttungen finden daher im Fußbodenbau immer häufiger Anwendung. Lose Schüttungen als Sackware aus mineralischen, aber auch aus nachwachsenden Ressourcen (z.B. Holz/Hanf) in gebundener Form mit Bitumen oder Kunststoffzusätzen finden hier Anwendung.

Die Zusätze sorgen dafür, dass die Schüttung im eingebauten Zustand gebunden ist. Die klassische, ungebundene Perlite findet laut Norm nur noch in größeren Schichtdicken, wie z.B. beim Trockenboden Anwendung. Spätestens wenn eine fachgerecht verlegte Ausgleichsdämmung zu aufwendig oder unmöglich wird, kommen zumeist zementgebundene Schüttungen zum Einsatz. Hier gibt es Produkte die konventionell in plastischer Form eingebaut werden, aber auch Produkte welche in flüssiger Form eingebaut werden können. Zumeist als Sackware, aber auch als Siloware können diese Produkte mengen- und produktabhängig mit den verschiedensten Gerätschaften vom Quirl, über die Estrichpumpe, Untersilomischanlage oder mit dem Mixmobil verarbeitet werden.

Viele Ausgleichsmassen kann man angepasst an den Einsatzweck in beschleunigter und unbeschleunigter Form, als Fertigware, mit oder ohne Styropor und auch mit oder ohne Bindemittel angepasst an den Einsatzweck erhalten. Im Beneluxbereich findet man auch Pur, welches in flüssiger Form eingebracht wird.